Aug 21

Das Land unterstützt hierzu die neu gegründete Mediencluster NRW GmbH. Diese sieht die Spielebranche als einen sehr guten treiben Faktor für die regionale Wirtschaft. So würden von der Spielebranche unter anderem die gesamte IT-Industrie, aber auch sonstige Design-, Musik- und Medienunternehmen und schließlich sogar die Filmbranche profitieren.

Die NRW.Bank hat einen so genannten “Kreativwirtschaftsfond” von über 30 Mio. €uro befüllt und möchte damit Medienunternehmen finanziell unterstützen.

Nach Prof. Jörg Müller-Lietzkow (Medienorganisation und Mediensysteme) gäbe es in Deutschland insgesamt 7 000 Spieleentwickler. (EA Manaer Gerhard Florin hatte vor Kurzem diese Zahl auf 5 000 geschätzt).

Quelle und weitere Infos: http://winfuture.de/news,49186.html

Aug 23

Auf der aktuellen Games Convention in Leipzig wird für Interessenten das Forum «GC Job & Career» in Messehalle 2 abgehalten. Dort sprechen die Vortragenden vor allem an, dass es in der deutschen Spieleindustrie an schätzungsweise mind. 500 bis 1000 Fachkräften fehlt und die neu ausgebildeten förmlich aufgesaugt werden.

Nach wie vor gibt es noch immer viel zu wenige gezielte Ausbildungsmöglichkeiten – abgesehen z.B. von der Games Academy, die aber die Nachfrage nicht alleine sättigen kann. Oft kämen Entwickler noch immer aus völlig anderen Berufszweigen wie z.B. Psychologie oder Philosophie. Denn selbst Fachinformatiker, die jahrelang z.B. für Banken und andere Unternehmen Software entwickelt haben, haben es in der Spielebranche schwer, da dort oft vielmehr Wissen im Bereich 3D-Effekteprogrammierung und Gamedesign verlangt wird.

Wer sich also reinkniet und selbst weiterbildet, hat Chancen auf einen sicherung und gut bezahlten Arbeitsplatz.

Apr 09

Laut einem ausführlichen Bericht von Golem.de fehlt es in Europa sehr stark an Spieleentwicklern. Während in Ländern wie China spezielle Studiengänge von derzeit rund 20 000 Studenten besucht werden, gibt es hierzulande fast noch immer keine Studiengänge an öffentlichen Universitäten, die sich rein an Spieleentwickler wenden. Oft nur als Randausbildung in einem 3D- oder Multimediastudium inkludiert.

Grund dafür ist auch, dass die Politiker, die darüber entscheiden können, ob es solche Studienrichtungen geben soll, vor allem durch das leidige Thema “Verbot von Killerspielen” beeinträchtigt sind.

Hier geht es zum vollen Artikel:
http://www.golem.de/0804/58885.html