Die Krohnos Group, welche seit einiger Zeit die Entwicklung von der freien Grafikschnittstelle OpenGL vorantreibt, hat soeben verkündet, dass die Version 3.1 fertiggestellt wurde. Die neue Version, erstmals nicht mehr abwärtskompatibel zu OpenGL 1.x und 2.x soll die GPU-Programmierung wesentlich erleichtern und aktuelle Hardware um einiges besser ausnutzen. So wurde die neue Version 1.40 der OpenGL Shading Language (GLSL) integriert, welche vor allem das Vertex Shading stark beschleunigen soll. Somit schließt OpenGL zu seinem “Mitbewerber” DirectX von Microsoft wieder näher auf.
Es ist eine neue Version 2.1 des Scrolling Game Development Kit erschienen.
Dieses Entwicklungspaket arbeitet mit der Hilfe von OpenGL und dem .net Framework 2.0. Die Vorgängerversion brachte noch DirectX und das .net Framework 1.1 zur Verwendung.
Hier kann man einiges über das Projekt erfahren.
Die Entwicklung der neuen OpenGL 3.0 Version geht dank des Engagements der Khronos Group nun zügig voran.
Vor Kurzem wurden die offiziellen Spezifikationen veröffentlicht. Eine große Neuerung ist, dass OpenGL nun auch Shader viel stärker unterstützen soll. Abhilfe bietet hier die neue GLSL 1.30 Shader-Sprache.
Begriffserklärung zu OpenGL: Die Open Graphics Library ist so etwas wie ein Pendant zu den Grafik-Parts von DirectX, um die zahlreichen Effekte auf sämtlichen Grafikkarten zu unterstützen. OpenGL hat gegenüber Microsoft’s DirectX allerdings den großen Vorteil, dass es Plattform unabhängig ist und auch von Linux und Mac sowie einigen Konsolen (z.B. PS3) unterstützt wird. Leider war die Weiterentwicklung seit längerer Zeit wie festgefahren, jetzt tut sich aber wieder Einiges in diesem Bereich.
