Mrz 25

Das Unternehmen Havok, seit einiger Zeit Tochterunternehmen von Intel und vor allem für seine weit verbreitete Physikengine bekannt, hat auf der aktuellen Game Developer’s Conference (GDC) die sogenannte “Havok AI” vorgestellt.

Diese soll mittels Ausnutzung von Mehrkernprozessoren die künstliche Intelligenz in Computerspielen um einiges verbessern. Als Beispiel nannte man zum Beispiel die Wegfindung von Computercharakteren, die mit Hilfe der Engine auch auf sich verändernde Pfade reagieren können. Sollte ein Weg, der zuerst frei war durch herumfliegende Teile (natürlich ebenfalls per Havok berechnet) versperrt werden, wird automatisch nach dem nächstbesten Pfad gesucht.

Leider gibt es aber bisher noch keine Bilder oder Demonstrationsvideos zu sehen. Laut Aussagen von Havok selbst ist die Havok AI aber für Spieleentwickler bereits zu haben. Über Lizenzgebühren wird aber noch geschwiegen.

Mrz 23

Nvidia hat wie bekannt vor einiger Zeit schon die PhysX-Enginge übernommen. Früher brauchte man für diese Engine eine eigene PCI-Karte für die Phyikberechnung, mittlerweile hat Nvidia die Engine so umgeschrieben, damit sie mit Hilfe von Cuda auch von GPUs direkt auf den Grafikkarten berechnet werden kann – und das dank Treiberupdates auf nahezu jeder aktuelleren Grafikkarte.

Da Nvidia mit dieser Taktik sehr großen Erfolg bei den Spieleentwicklern hat, haben sich AMD und Intel nun verbündet und wollen Intel’s für lange Zeit marktführende Havok-Engine wieder etwas populärer machen. Nähere Informationen über die zukünftigen Pläne kann man auf der baldigen Game Developer’s Conference (GDC) diese bzw. nächste Woche erwarten.

Aug 15

Nvidia hat soeben neue Treiber veröffentlicht, die mittels Cuda-Schnittstelle Physik-Berechnungen auf den GPUs der GeForce Serien 8, 9 und GTX-200 ermöglicht. So können Spiele, welche PhysX verwenden, von der direkten Physik-Beschleunigung der flotten GPUs profitieren.

Dazu hat Nvidia auch noch einiges Grundwissen zu PhysX veröffentlicht:

  • Havok (Intel) und PhysX (Nivida) sind frei verfügbar und können sowohl für nicht-kommerzielle sowie kommerzielle Projekte kostenlos verwendet werden
  • PhysX wird mittels Hardware beschleunigt – und das unter Windows, Linux und auch auf der PS3
  • Havok kann nicht mittels Hardware beschleunigt werden, läuft dafür aber auf mehr Systemen wie z.B. PC, PS2, PS3, Wii und XBox360

Link zur Treiber-Downloadseite

Jun 02

Havok hat seine bekannte Physik-Engine jetzt frei verfügbar gemacht. Das heißt, dass jetzt jeder Hobbyprogrammierer die SDKs (Software Developement Kits) herunterladen und seine Projekte mit einer äußerst realistischen Physik versehen kann. Leider ist diese Aktion auf nichtkommerzielle Projekte beschränkt, aber man kann dabei sicher viel lernen und sich mit der Engine vertraut machen, die auch viele namhafte Entwicklerstudios verwenden.

Hier geht es zur Downloadseite: Link

Für den Download muss man sich auf der Seite registrieren.