Aug 27

Die All-in-One-Game-Engine Visual3D.net ist in der Version Beta 2.4 erschienen.

Die Engine beinhaltet eine schöne Grafikengine, Physik, Netzwerkunterstützung und 3D-Sound. Sie kann mittels XNA in C#.net verwendet werden.

Link zur Hersteller-Seite: http://www.visual3d.net/game-engine

Aug 23

Auf der aktuellen Games Convention in Leipzig wird für Interessenten das Forum «GC Job & Career» in Messehalle 2 abgehalten. Dort sprechen die Vortragenden vor allem an, dass es in der deutschen Spieleindustrie an schätzungsweise mind. 500 bis 1000 Fachkräften fehlt und die neu ausgebildeten förmlich aufgesaugt werden.

Nach wie vor gibt es noch immer viel zu wenige gezielte Ausbildungsmöglichkeiten – abgesehen z.B. von der Games Academy, die aber die Nachfrage nicht alleine sättigen kann. Oft kämen Entwickler noch immer aus völlig anderen Berufszweigen wie z.B. Psychologie oder Philosophie. Denn selbst Fachinformatiker, die jahrelang z.B. für Banken und andere Unternehmen Software entwickelt haben, haben es in der Spielebranche schwer, da dort oft vielmehr Wissen im Bereich 3D-Effekteprogrammierung und Gamedesign verlangt wird.

Wer sich also reinkniet und selbst weiterbildet, hat Chancen auf einen sicherung und gut bezahlten Arbeitsplatz.

Aug 16

Laut den Entwicklern der soscho gmbH haben altertümliche flache Displays in einigen Jahren ausgedient. Auf der aktuellen Game Convention haben sie nämlich ein Gerät demonstriert, dass in einer Glaskuppel dreidimensionale Bilder erstellt. Man kann drumherum gehen und die dargestellten Figuren in Echtzeit verändern. Auf den Beispielfotos sind zum Beispiel zwei kleine Personen zu sehen, die aussehen, als würden sie kämpfen.

Bis jeder so etwas zu Hause stehen hat, wird sicher noch mindestens ein Jahrzehnt verstreichen, aber in einigen besseren Spielhallen könnte man bald solche Geräte finden. Nächster Entwicklungsschritt wäre eine riesige Glaskuppel, um Menschen in Lebensgröße projizieren zu können.

Hier einige Bilder

(c) www.soscho.de

Aug 15

Nvidia hat soeben neue Treiber veröffentlicht, die mittels Cuda-Schnittstelle Physik-Berechnungen auf den GPUs der GeForce Serien 8, 9 und GTX-200 ermöglicht. So können Spiele, welche PhysX verwenden, von der direkten Physik-Beschleunigung der flotten GPUs profitieren.

Dazu hat Nvidia auch noch einiges Grundwissen zu PhysX veröffentlicht:

  • Havok (Intel) und PhysX (Nivida) sind frei verfügbar und können sowohl für nicht-kommerzielle sowie kommerzielle Projekte kostenlos verwendet werden
  • PhysX wird mittels Hardware beschleunigt – und das unter Windows, Linux und auch auf der PS3
  • Havok kann nicht mittels Hardware beschleunigt werden, läuft dafür aber auf mehr Systemen wie z.B. PC, PS2, PS3, Wii und XBox360

Link zur Treiber-Downloadseite

Aug 14

Das Projekte Wuala hat soeben den geschlossenen Alpha-Status verlassen und ist jetzt als freie Beta-Version verfügbar.

Bei Wuala handelt es sich um eine Art Onlinespeicher, der mittels P2P-Unterstützung ständig beschleunigt und vergrößert wird. Wenn man eine Datei hochlädt, wird diese lokal per 128Kbit verschlüsselt – es verlassen niemals unverschlüsselte Daten den PC – und in winzige Teile zerstückelt. Diese Teile werden an vielen Orten im Wuala-Netzwerk gespeichert. Zusätzlich stellt Wuala selbst große Server zur Verfügung, um die Dateien stets bereithalten zu können. Der Vorteil der verteilten Dateien liegt allerdings darin, dass man ständig mit voller Bandbreite auf diese zugreifen kann.

Die Wuala-Software kann sich auf Wunsch so in das lokale System integrieren, dass sie im Arbeitsplatz wie eine normale Festplatte angezeigt wird. Man kann per Dateibrowser ganz gewöhnlich auf die darin gespeicherten Dateien zugreifen, diese öffnen und bearbeiten. Zu erledigende Änderungen wie z.B. Up-/Downloads oder Kopier-/Verschiebevorgänge werden in einer Arbeitsliste in Wuala gespeichert und im Hintergrund abgearbeitet. Man kann dabei die verwendete Bandbreite auch limitieren, um z.b. weiterhin ungestört spielen oder arbeiten zu können.

Anfangs stellt Wuala 1 GB kostenlosen Onlinespeicher bereit. Ist man mit dem Programm regelmäßig online, kann man im Optionsmenü auswählen, dass man selbst Speicher zur Verfügung stellt. Dann bekommt man diesen Speicher multipliziert mit der durchschnittlichen täglichen Onlinezeit zur Verfügung gestellt. Bietet man z.B. 10 GB von der eigenen lokalen Festplatte an und ist täglich 30% online, bekommt man 3,3 GB zusätzlichen Speicher im Wuala-Netzwerk.

Auf die Dateien kann man immer nur selber zugreifen, außer man markiert diese als passwortgeschützt – um sie z.B. Freunden zur Verfügung zu stellen – oder als öffentlich und für jeden einsehbar.

Um Wuala weltweit einfach verwenden zu können, haben die Entwickler das Programm mittels Java jetzt komplett per Browser aufrufbar gemacht.

Ich persönlich verwende Wuala schon seit langer Zeit und tausche damit regelmäßig kleine Dateien oder Dokumente mit Freunden und Kollegen.

Hier geht’s zur Projekt-Seite: http://www.wua.la

Aug 14

PyWeek veranstaltet wieder einer neue Python-Wettbewerbs-Woche. Dies ist bereits die 7. seit Bestehen der Seite. Die erste PyWeek fand bereits 2005 statt.

Bei PyWeek geht es darum, dass zu Beginn einer Challange ein Thema vorgegeben wird, zu dem innerhalb von exakt 7 Tagen ein Spiel entwickelt werden soll. Jeder Teilnehmer kann dabei ein eigenes Team leiten oder als Teammitglied in einem oder auch mehreren Teams mitwirken. Anschließend gibt es eine Abstimmung, wer zum Sieger erklärt wird.

Soviel ich herausgefunden habe, gibt es dabei keine Sachpreise, sondern es geht viel mehr darum, sein eigenes Organisationstalent unter Beweis zu stellen, um ein abgeschlossenes Projekt in solch kurzer Zeit zu erledigen. Außerdem hat PyWeek es sich auch noch zur Aufgabe gesetzt, Leute für die Spieleprogrammierung und speziell für die Programmierung mit Python und einigen Spieleentwicklertools zu begeistern.

Auf der Webseite www.pyweek.org (engl.) kann man sich die bisherigen Projekte anschauen und bekommt nährere Infos über den neuen Wettbewerb, der übrigens am 7. September 2008 startet.

Aug 12

Die Entwicklung der neuen OpenGL 3.0 Version geht dank des Engagements der Khronos Group nun zügig voran.

Vor Kurzem wurden die offiziellen Spezifikationen veröffentlicht. Eine große Neuerung ist, dass OpenGL nun auch Shader viel stärker unterstützen soll. Abhilfe bietet hier die neue GLSL 1.30 Shader-Sprache.

Begriffserklärung zu OpenGL: Die Open Graphics Library ist so etwas wie ein Pendant zu den Grafik-Parts von DirectX, um die zahlreichen Effekte auf sämtlichen Grafikkarten zu unterstützen. OpenGL hat gegenüber Microsoft’s DirectX allerdings den großen Vorteil, dass es Plattform unabhängig ist und auch von Linux und Mac sowie einigen Konsolen (z.B. PS3) unterstützt wird. Leider war die Weiterentwicklung seit längerer Zeit wie festgefahren, jetzt tut sich aber wieder Einiges in diesem Bereich.

Link: http://www.khronos.org/opengl/