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Wuala verlässt Alpha-Status

Das Pro­jekte Wuala hat soeben den geschlosse­nen Alpha-Status ver­lassen und ist jetzt als freie Beta-Version verfügbar.

Bei Wuala han­delt es sich um eine Art Online­spe­icher, der mit­tels P2P-Unterstützung ständig beschle­u­nigt und ver­größert wird. Wenn man eine Datei hochlädt, wird diese lokal per 128Kbit ver­schlüs­selt — es ver­lassen niemals unver­schlüs­selte Daten den PC — und in winzige Teile zer­stück­elt. Diese Teile wer­den an vie­len Orten im Wuala-Netzwerk gespe­ichert. Zusät­zlich stellt Wuala selbst große Server zur Ver­fü­gung, um die Dateien stets bere­i­thal­ten zu kön­nen. Der Vorteil der verteil­ten Dateien liegt allerd­ings darin, dass man ständig mit voller Band­bre­ite auf diese zugreifen kann.

Die Wuala-Software kann sich auf Wun­sch so in das lokale Sys­tem inte­gri­eren, dass sie im Arbeit­splatz wie eine nor­male Fest­platte angezeigt wird. Man kann per Dateibrowser ganz gewöhn­lich auf die darin gespe­icherten Dateien zugreifen, diese öffnen und bear­beiten. Zu erledi­gende Änderun­gen wie z.B. Up-/Downloads oder Kopier-/Verschiebevorgänge wer­den in einer Arbeit­sliste in Wuala gespe­ichert und im Hin­ter­grund abgear­beitet. Man kann dabei die ver­wen­dete Band­bre­ite auch lim­i­tieren, um z.b. weit­er­hin ungestört spie­len oder arbeiten zu können.

Anfangs stellt Wuala 1 GB kosten­losen Online­spe­icher bereit. Ist man mit dem Pro­gramm regelmäßig online, kann man im Option­s­menü auswählen, dass man selbst Spe­icher zur Ver­fü­gung stellt. Dann bekommt man diesen Spe­icher mul­ti­pliziert mit der durch­schnit­tlichen täglichen Onlinezeit zur Ver­fü­gung gestellt. Bietet man z.B. 10 GB von der eige­nen lokalen Fest­platte an und ist täglich 30% online, bekommt man 3,3 GB zusät­zlichen Spe­icher im Wuala-Netzwerk.

Auf die Dateien kann man immer nur sel­ber zugreifen, außer man markiert diese als pass­wort­geschützt — um sie z.B. Fre­un­den zur Ver­fü­gung zu stellen — oder als öffentlich und für jeden einsehbar.

Um Wuala weltweit ein­fach ver­wen­den zu kön­nen, haben die Entwick­ler das Pro­gramm mit­tels Java jetzt kom­plett per Browser aufruf­bar gemacht.

Ich per­sön­lich ver­wende Wuala schon seit langer Zeit und tausche damit regelmäßig kleine Dateien oder Doku­mente mit Fre­un­den und Kollegen.

Hier geht’s zur Projekt-Seite: http://www.wua.la

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