Mrz 25

Eine neue Technik des Unternehmens OnLive soll mit einem Schlag die gesamte Spielewelt auf den Kopf stellen und Probleme mit Raubkopiereren vollständig auslöschen. Wenn man bei OnLive künftig ein Spiel kauft, bekommt man dieses nicht mehr direkt geliefert, sondern bekommt einen Platz in ihrem Rechenzentrum zugewiesen. Dort wird das Spiel für einen ausgeführt und man bekommt einfach einen Livestream auf den Heim-PC/Fernseher übertragen. Dort schließt man seine Spielehardware wie Gamepad, Headset, etc. an und die Signale werden per Web an die Server übertragen.

Natürlich denken sich hier die meisten, dass einfach der Ping (Verzögerung) zu den Servern viel zu hoch sein müsste. OnLive verwendet allerdings die Technologie “Incubator”, die Ping-Zeiten von angeblich nahezu 1 Millisekunde ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode der Spieleübertragung ist, dass man selbst keinen Highend-Rechner mehr braucht, um selbst hardwarefordernde Spiele wie Crysis mit vollen Details in HD spielen zu können. Das Bildsignal soll sich übrigens maximal mit 720p (~1280×1024) und 60 Bildern/s. übetragen lassen. Dafür wird aber eine Leitung mit ungefähr 5 MBit/s. Downstream benötigt. Für Standard-PAL-Auflösung reicht eine 1,5 MBit/s.-Leitung.

Sämtliche befragte Spielehersteller, darunter auch EA, Ubisoft, THQ, Atari und einige andere, sind von der Technologie hellauf begeistert. So wäre es hiermit mal möglich, nahezu die gesamte Produktpiraterie mit einem Schlag einzuschrenken. Vorausgesetzt wird hier allerdings, dass OnLive wirklich einen vernünftigen Ping und unterbrechungsfreie Leitungen ermöglicht.

2 Antworten zu “Neue Technik zur vollständigen Auslöschung Spielepiraterie?”

  1. Onlive nun auch für mobile Geräte sagt:

    [...] als Videostream auf das Endgerät zu übertragen bzw. die Eingaben wieder zurückzuübertragen (wir berichteten). Bekanntschaften von mir haben den Dienst bereits im Betastadium testen dürfen und meinen, dass [...]

  2. admin sagt:

    Falls das wirklich richtig gut funktionieren würde, wie das beschrieben wird, wäre es ja der Hit für unterwegs. Aber ich denke, dass ist noch sehr ferne Zukunftsmusik.

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